KontaktSitemapLinksTerminePublikationen N E W S L E T T E R

HOMEIZWWEISSBLECH IM ALLTAGVERPACKUNGENWERKSTOFFUMWELT & RECYCLINGPRESSE
Weißblech & Umwelt
Weißblechrecycling
Kreislaufwirtschaft
Daten & Fakten
Umwelt geht uns alle an

Die Weißblechindustrie übernimmt die ökologische Verantwortung für den gesamten Lebenszyklus ihrer Erzeugnisse. Sie garantiert die vollständige Wiederverwertung aller gesammelten Weißblechverpackungen.

 

Recyclingquote

Weißblechschrott wird bereits seit Jahrzehnten bei der Stahlherstellung eingesetzt. Rund 80 Prozent aller Weißblechverpackungen werden heute recycelt. Damit wird die Quote von 70 Prozent, die die Verpackungsverordnung vorschreibt, deutlich überschritten. Aus den recycelten Verpackungen entstehen neue, hochwertige Stahlprodukte. Weißblech lässt sich unbegrenzt und ohne Qualitätsverlust wiederverwerten.

 

Produktverantwortung

Die Verpackungsverordnung von 1991 regelt gesetzlich die Wiederverwertung von Verpackungen. Erst Mitte der 1990er Jahre wurde aus dem Abfallgesetz das Kreislaufwirtschaftsgesetz.

 

1991 war das Weißblechrecycling bereits lange erprobt. Allein zwischen 1970 und 1991 wurden 4,1 Millionen Tonnen gebrauchter Weißblechverpackungen wiederverwertet. Dadurch wurden 14,5 Millionen Tonnen Eisenerz, 6,4 Millionen Tonnen Kohle und 2,9 Millionen Tonnen Kalkstein eingespart.

 

Bereits 1988 hatte die deutsche Stahlindustrie eine Abnahme- und Verwertungsgarantie für alle erfassten Weißblechverpackungen gegenüber der Bundesregierung abgegeben. Die Recyclingrate lag damals bei 40 Prozent und ist seitdem verdoppelt worden.

 

Jeder Verbraucher kann mithelfen, indem er seine gebrauchten Weißblechverpackungen über ein Sammelsystem dem Recycling zuführt.

 

Ressourcenschonung durch Materialoptimierung

Die Rückführung gebrauchter Weißblechverpackungen in den Stahlkreislauf spart große Mengen Ressourcen ein. Ein weiteres Mittel zur Ressourcen-Schonung ist die Materialoptimierung der einzelnen Verpackungen. Hier hat sich bei der Weißblechverpackung einiges getan. Das Gewicht der Dose ist bei gleichem Inhaltsvolumen stetig zurückgegangen. Der Grund: die kontinuierliche Reduzierung der Weißblechwand. Zum Beispiel ist die Wand einer 425-Milliliter-Lebensmitteldose heute nur noch 0,14 Millimeter dick, das heißt: Es werden rund 30 Prozent weniger Material eingesetzt als noch in den 70er Jahren. Allein seit Anfang der 1990er Jahre hat sich das Gewicht der 33-cl-Getränkedose von 33 Gramm auf 25 Gramm verringert. Dies entspricht einer Gewichtseinsparung von rund 25 Prozent. Bei der Markteinführung in den 1950er Jahren wog die gleiche Dose noch 83 Gramm.

 

Produktionsbedingungen

Deutschland ist weltweit für seine strengen Umweltgesetze bekannt. Bei der Weißblechproduktion durch Deutschlands einzigen Hersteller von Weißblech, der Rasselstein GmbH, werden die vorgegebenen Grenzwerte nicht nur eingehalten, sondern in den meisten Fällen deutlich unterschritten.

 


Seite drucken Seite senden
Lesen Sie auch
Kreislaufwirtschaft
Stahlwerksbe- sichtigungen

Publikationen
Ökobilanzen
Weißblechrecycling
Daten und Fakten
Raum ist Geld

Glossar
Mehrwegquote
Produkt- verantwortung
Recycling
Recycling-Clearing- Stelle
Duales System
Glossar im Überblick



© Informations-Zentrum Weißblech - Impressum Rechtliche Hinweise